Arbeitsweise

Die Arbeit eines Piercers ist mit hoher Verantwortung des Kunden gegenüber verbunden. Angefangen bei dem Kundengespräch und der Aufklärung bis hin zur Nachsorge des gepiercten Kunden. Deswegen lege ich auf eine umfangreiche Aufklärung, absolut hygienisches Arbeiten und langfristige Betreuung sehr viel wert. Es ist auf sehr viel zu achten, damit ein sauberes Arbeiten korrekt ablaufen kann. Um Kreuzkontaminationen zu vermeiden werden alle Arbeitsflächen vor und nach dem Piercen gründlich desinfiziert. Ich bereite alles für das Piercing vor, d. h. Zangen, Schere, Schmuck und Desinfektion werden bereitgelegt. Der Vorgang des Piercens selber mache ich nur mit sterilen OP-Handschuhen. Zum Durchstechen benutze ich sterile Kanülen.
Die zu piercende Stelle schaue ich mir erstmal an, ob es dort anatomisch überhaupt möglich ist und dann wird sie großflächig desinfiziert. Mit einem Hautmarker markiere ich die Stelle und der Kunde kann sich erstmal anschauen, ob ihm das so zusagt. Wenn alles passt, legt sich der Kunde auf die Liege und ich wechsel die Handschuhe. Die zu piercende Stelle wird mit einer Zange fixiert und mit der Kanüle durchstochen. Die Nadel wird herausgezogen, damit nur noch das kleine Plastikröhrchen der Kanüle im Stechkanal verbleibt. Diese wird gekürzt und der Schmuck an einem Ende eingeführt. Dann wird das Röhrchen samt Schmuck durch den Stichkanal geschoben und das Plastikröhrchen wird entfernt. Zum Schluss wird die Kugel fest aufgeschraubt und gegebenenfallst das Piercing gesäubert. Je nach Stelle wird noch ein steriler Wundverband aufgeklebt. Nach dem Piercen wird alles entsorgt, bzw. gesäubert, desinfiziert und neu sterilisiert.